Der Mordfall Hinterkaifeck - Das Forum
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28. März 2017, 04:22:09 *

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News:
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 am: Gestern um 20:46:28 
Begonnen von Kurt_Eisner - Letzter Beitrag von Dew
@stalinstadt:

Nett, mal wieder was von Dir zu lesen.

+ @Alle:

Also weil Euch kein Motiv einfällt, kann etwas nicht passiert/gemacht worden sein? Das ist in der Situation, dass bislang nicht mal ein Beleg dafür existiert, wer die Fotos ( und wie viele eigentlich und wann ) nun wirklich machte, eine recht bequeme Sichtweise. Bei den Lücken in den Akten, zu denen auch alles gehört, was mit den Fotos zu tun hatte, vielleicht etwas einfach.
Der Grund kann ganz banal gewesen sein, der Beleg fehlt sowohl dafür, als auch dagegen.

Dasselbe ( bequeme ) gilt für den Rückzug auf die Begründung mit den digitalen Manipulationen. Auf den in der Form vorliegenden Bildern kann man den Verdacht einer Manipulation bekommen, ausräumen wird man ihn nur auf den rein analog vorhandenen können ( oder eben nicht ).

Letztlich geht es hauptsächlich um das entstapelte Stadelbild, auf dem sich die verdächtigen Stellen zu häufen scheinen.

Inwieweit auch das Magdkammerbild im Kopfbereich geschwärzt wurde, lässt sich nicht sagen. Zumindest sieht es unauffällig aus. 
Aber: Immerhin ist auf dem Bild ein Teil der fotografischen Beleuchtungsanlage zu sehen und dass die ordentlich Licht machte. Konnte M.B.´s Kopf da wirklich so im Dunklen "absaufen"?

Dass sich aus rein ermittlungstechnischen Erwägungen heraus primär kein Nutzen aus der Manipulation im Sinne einer Montage des entstapelten Bildes ergibt, sehe ich auch so.

Der Weg der Bilder vom "Klick" bis heute ist auch möglicherweise nicht mehr lückenlos nachzuvollziehen. Solange man nicht weiß, wer da alles dran war, wird man schon deshalb kaum ein Motiv erkennen können. Es muss ja auch nicht gleich die Riesenverschwörung gewesen sein.

Die vorliegenden Analogabzüge sollen aus den 50ern stammen, was auch wieder eine Annahme ist, die meines Wissens nicht belegt wurde. Es kann aber sein.

Sehr wahrscheinlich ist es, dass im Zusammenhang mit Popps Aufgreifen des Falles eine Bestandsaufnahme des vorliegenden Materials vorgenommen wurde. Popp musste buchstäblich in dem Krümeln wühlen lassen. 
Was hatte den II. WK überlebt?
In welchem Zustand? Vielleicht wurden Reste/beschädigte Negative verwertet und das Beste daraus gemacht, um evtl. Zeugen damit befragen zu können? Die Befragungen haben ja nun mal belegterweise stattgefunden.
Wenn schon eine möglicherweise angedachte Veröffentlichung im Sinne eines Fahndungsaufrufes nicht akzeptiert wird, dann vielleicht das?

Ich weiß schon, was jetzt wieder kommt: auch dafür wurden keine Belege gefunden. Ja, da ist natürlich was dran. Der größte "Schwund" an Akten war durch den II. WK bedingt. Also sollte man annehmen, dass Belege für Popps Aktivitäten nicht so flüchtig sind. Vielleicht taucht ja noch was auf. 

 


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 am: Gestern um 00:17:17 
Begonnen von Kurt_Eisner - Letzter Beitrag von EMM
Mann sieht dies in viele ungelöste fälle foren...wenns nix neues mehr gibt und alle Theorien entweder bedacht wurden oder zerlegt,  werden bilder pixel pro pixel analysiert ....ein bekanntes beispiel war die webseite Janes ghost....da wurden sachen in Bilder gesehen da könnte man zehn 1000 seitige bücher zu schreiben...

 3 
 am: 26. März 2017, 21:26:44 
Begonnen von Kurt_Eisner - Letzter Beitrag von Chuck
Habe den Thread nun ab Seite 3 versucht, im Detail nachzuvollziehen. Komme aber immer wieder zur gleichen Frage: cui bono? Egal, was ihr an Details oder Auffindesituationen aus den Bildern herauszuarbeiten oder analysieren meint - Dinge werden getan, um eine Wirkung zu entfalten. Wer und warum hätte also einen Nutzen davon gehabt, diese Bilder zu manipulieren?


Ach nee,
"the old man of Hoy"
schön von dir zu lesen!

...sehe ich genauso, die "W" -Frage.
Wieso-Weshalb-Warum ?
That`s the Zieharmonika.

Gruß Chuck

 4 
 am: 25. März 2017, 20:21:08 
Begonnen von Kurt_Eisner - Letzter Beitrag von Jaska
Hallo Stalinstatt,
schön, dass Du Dich einklinkst!
Ich denke auch, dass es eine wichtige Rolle spielt, wie eine solche Manipulation vonstatten gegangen sein soll, wann durch wen und wem sie nützte. Dass in allen bekannten Quellen identische Abzüge zu finden sind (und nur diese) muss auch noch untergebracht werden.

Was haben wir denn zur Verfügung: die Tatortfotos aus verschiedenen Quellen, unterschiedlich bearbeitet und angepasst. Ausgang waren irgendwann mal die normalen Fotogrößen in den Akten und die wurden eingescannt oder kopiert. Um die Fotos fürs Internet zur Verfügung zu stellen wurden sie verkleinert und in der Auflösung angepasst, um sie überhaupt veröffentlichen zu dürfen auf 150dpi.
Dazu kursieren so viele Varianten, bei denen jeder irgendwas rumgespielt hat.
Hier auf Pixelebene nach Verschiebungen zu suchen, ohne ein ansatzweise schlüssiges Procedere für die damalige technische und organisatorische Praxis zu haben, ist Kaffeesatzleserei.

 5 
 am: 25. März 2017, 07:55:18 
Begonnen von Kurt_Eisner - Letzter Beitrag von hangman
Habe den Thread nun ab Seite 3 versucht, im Detail nachzuvollziehen. Komme aber immer wieder zur gleichen Frage: cui bono? Egal, was ihr an Details oder Auffindesituationen aus den Bildern herauszuarbeiten oder analysieren meint - Dinge werden getan, um eine Wirkung zu entfalten. Wer und warum hätte also einen Nutzen davon gehabt, diese Bilder zu manipulieren?


Das frage ich mich auch. Ergänzend frage ich mich, was es an neuen Erkenntnissen brächte, wenn es gelänge, den Originalzustand der Fotos wieder herzustellen? Ihr Informationswert ist doch so oder so sehr gering.

 6 
 am: 25. März 2017, 01:47:40 
Begonnen von Kurt_Eisner - Letzter Beitrag von stalinstadt
Habe den Thread nun ab Seite 3 versucht, im Detail nachzuvollziehen. Komme aber immer wieder zur gleichen Frage: cui bono? Egal, was ihr an Details oder Auffindesituationen aus den Bildern herauszuarbeiten oder analysieren meint - Dinge werden getan, um eine Wirkung zu entfalten. Wer und warum hätte also einen Nutzen davon gehabt, diese Bilder zu manipulieren?

 7 
 am: 24. März 2017, 23:06:26 
Begonnen von Jaska - Letzter Beitrag von Jaska
Was für eine Familie!
Schier unglaublich, dass Keiner die anderen eingebremst hat.
Hoch gepokert und verloren. Ohne Gewinner.

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 am: 24. März 2017, 10:11:49 
Begonnen von Jaska - Letzter Beitrag von hangman
Noch eine Festnahme! Es tut sich was.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/doppelmord-in-koenigsdorf-polizei-nimmt-verdaechtigen-in-polen-fest-a-1140200.html

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 am: 23. März 2017, 12:15:58 
Begonnen von FMD - Letzter Beitrag von ajnat
Wenn Haas gesagt hat, er 'glaube' dass der Mörder verstorben sei, kann es sich nicht um eine Beichte auf dem Sterbebett handeln.

Das schon, aber Beichte bleibt nunmal Beichte und er hätte über irgendwelches Wissen das er im Beichtstuhl oder an einem Sterbebett im Rahmen der Beichte erfuhr einfach schweigen müssen, weil auch die Aussage im Frühjahr 1931 das der Mörder nun wohl tot sei ist ja strenggenommen eine Verletzung des Beichtgeheimnisses dar, weil man  damals wie heute weiß wer zwischenzeitlich starb.

Schon bin ich wieder bei meinen Lieblingsverdächtigen, den Schreiers. Denn 'Zudem hatte eine Nachbarin seiner Mutter der Polizei mitgeteilt, die Mutter der Beiden habe bei einem Pfarrer die Tatbeteiligung insbesondere von Andreas gebeichtet. '
Das erklärt die Formulierung von Pfarrer Haas.

Die Schreiers wohnten in Sattelberg einer ganz anderen Kirchengemeinde, die nicht von Waidhofen aus verseelsorgt wurde. Der Pfarrer von Sattelberg /Pfarrei Weilach war 1922 der Ortspfarrer Sperl, der am 18.05.1924 in Weilach verstarb  und als Kaplan war Richard Herb tätig. Pfr. Michael Haas war dort nicht aktiv.

 10 
 am: 22. März 2017, 20:04:37 
Begonnen von Jaska - Letzter Beitrag von Pathfinder
Danke Sanne, habe ich mir gestern angeschaut. Wirklich eine gute gemachte Serie. Ganz grosses Sofa-Kino.  Exzellent!

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